Spar-Vorstand Hans K. Reisch im Interview

Die neuen Interspar-Projekte

  • Mega-Investitionen in die Tann Werke St. Pölten und Padua (Italien)
  • 38 neue Spar-Märkte für 2019 eingetaktet
  • Hohes Expansionstempo in Tirol

Regal: Der Spar Konzern konnte laut Gesamtkonzernbilanz 2018 seinen konsolidierten Netto-Umsatz um 4,3 Prozent pushen. Das Ergebnis vor Ertragssteuer lag bei über 324 Millionen Euro. Konnten Sie den Schwung ins erste Quartal mitnehmen?
Reisch: Ja, wir sind sehr zufrieden mit dem Start und wachsen weiter stärker als der Markt.

Auch die Investitionsgeschwindigkeit bleibt hoch. Das Investment der Spar wurde mit 350 Millionen Euro festgesetzt. Eine große Einzel-Investition betrifft dabei die Tann Sankt Pölten?
Wir werden dort 43 Millionen Euro für den Ausbau bereitstellen. Ein weiteres großes Vorhaben lassen wir in Padua vom Stapel. Gemeinsam mit dem zuletzt getätigten Zubau in Wörgl sind das 120 Millionen Euro in unsere Tann-Werke. Dornbirn, Wörgl, Marchtrenk, Graz sind bereits am neuesten Stand. Sankt Pölten wird es mit Ende 2020 sein. Darüber hinaus überlegen wir noch in Föderlach, ob wir dort eine weitere Baustufe initiieren. Zuletzt wurde eine neue Slicer-Linie aufgeschalten.

Wie viele neue Spar-Standorte wird es 2019 geben?
Insgesamt werden wir 38 neue Standorte sehen. Die Expansion geht vor allem in Ostösterreich mit unverminderten Tempo weiter.

Auf welche neuen Standorte freuen Sie sich am meisten?
Es gibt da oder dort Flächen in Wien, wo wir uns sehr freuen werden, wenn es an die Realisierung geht. Konkret möchte ich aber unser Tempo in Tirol herausheben. Diese Tirol-Expansion ist wirklich etwas Besonderes. In Waidring und in Lofer werden wir unsere bisherigen Standorte abreißen und komplett neu aufstellen.

Ein Blick in die anderen Spar Länder?
Wir sind mit der Entwicklung insgesamt sehr zufrieden. Italien performt weiter stabil. Kroatien entwickelt sich nach der Billa-Übernahme immer besser. Und in Ungarn sind wir weiter gewachsen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Herbert Schneeweiß